Lebensraum Katze

--------------------------Alternative Hobbyzucht zur Gesunderhaltung der wunderschönen Naturrasse Maine Coon-----------------------------

Der Lebensraum ihrer Katze

 

 

Wer sich eine Katze anschafft sollte wissen, das Katzen die überwiegend alleine sind sich unwohl fühlen.

Auch sollte jeder darauf Rücksicht nehmen, das Katzen einerseits Nähe lieben ab und an aber auch gerne mal

auf Distanz gehen. Sie wollen trotz allem ihre Unabhängigkeit.

Auch haben nicht alle Katzen das Bedürfnis zuschmusen und auf den Arm getragen zu werden, es gibt auch

einige Vertreter die dies gar nicht wollen. Auf diese Eigenheiten sollten die Tierhalter respektieren.

Keine Katze will alleine bleiben.- Es gibt zwar einzelne Fälle , die aber beim näheren betrachten schon in der

Kindheit zu früh von der Mutter weg kamen oder ihre Mutter verloren aber das sind und bleiben Einzelfälle!!

Auch gibt es ältere Katzen die in einem Haushalt mit viel Trubel sich gerne zurück ziehen - dann kann es ab

und an ganz ratsam sein sich nicht starr an Regeln zu klammern und für das Wohl des Tieres zu entscheiden.

Ist eine Katze alleine fühlt sie sich einsam und frustriert. Sensible Tiere neigen oft dann dazu

psychosomatische Erkrankungen zu bekommen z.B. Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, sogar Blut im

Stuhlgang (bei solchen Erkrankungen immer mit dem Tierarzt abklären es können auch andere Krankheiten

vorliegen!)

 

 

Meistens ist es besser eine Katze neben dem Menschen noch mit einer anderen Katze zu vergesellschaften.

Wer die Möglichkeiten hat sollte wenn er sich ein Tier zulegt gleich zwei aus einem Wurf aussuchen, sie

werden gemeinsam groß und werden nie Probleme miteinander bekommen.

Wenn eine Katze lange alleine gelebt hat sollte man drauf achten dass der Altersunterschied nicht all zu groß

ist. Es kann sogar passieren, dass alte Katzen keinen tierischen Partner mehr akzeptieren, auch das sollte

man berücksichtigen.

Ob Kater oder Kätzin ist hier bei weniger entscheidend wie der Typ und der Charakter der Katze

Langhaar (Perser, Maine Coon, heilige Birma, Norweger...) passen am besten zu Langhaar Katzen

Da diese die gleichen Sozialstrukturen haben.

Kurzhaar (EHK, BKH, Siam, Bengalen,...) passen am besten zu Kurzhaar Katzen.

Warum werden sie sich jetzt fragen. Nun Kurzhaar Katzen haben eine ganz anderes Temperament als

Langhaar Tiere, während die Langhaar eher ruhiger sind, haben Kurzhaar Katzen viel mehr Temperament.

Bei Kurzhaar und Langhaar wird sich die Langhaar Katze immer zurückziehen. Nun werden Sie sagen bei

meinen geht das aber auch gut. Doch ist es wirklich so? Betrachten Sie mal genau ihre Tiere, wie sieht es

aus? Wo ist ihre Langhaar Katze? Im Wohnzimmer zusammen mit den Kurzhaar Katzen oder doch eher im

Schlafzimmer auf dem Bett oder gar im Regal oder Schrank?

 

 

Natürlich gibt es auch Situationen wo die zwei Rassen sich verstehen aber meistens ist es so, dass sich die

Langhaar zurückgezogen hat.

Gerade bei der Wahl der zweiten Katze, sollte jeder nicht an sich, sondern an die erste Katze denken!!

Passen sie vom Charakter, Temperament und von ihrer Sozialstruktur zusammen?

Unabdingbar ist es auch die Wohnung der Katze gerecht zugestalten! Regale und Schränke sollten vor

umkippen gesichert sein, denn gerne nehmen Katzen diese als Aussichtsplattformen an. Katzen lieben es auf

Fensterbänke zu liegen deshalb sollten sie breit sein (es gibt für nachträgliche Montage Fensterbänke) ein

oder mehrere Kratzbäume sind wichtig für Katzen um ihre Krallen daran zuschärfen sonst werden andere

Möbelstücke dafür verwendet. Auch liebe sie es auf deren Plattformen hin und her zuspringen (sie sollten

auch gegen kippen an der Wand gesichert sein).

Katzen sind sehr saubere Tiere für jedes Tier im Haushalt sollte daher ein Katzenklo zu Verfügung stehen

tägliches saubermachen sollte hierbei selbstverständlich sein!

Natürlich sollten auch Trinknapf und Esschälchen für jede Katze vorhanden sein. Aber bitte nicht neben dem

Katzenklo platzieren das mögen Katzen gar nicht. Einen gesicherten Freigang sollten sie auch haben. Es

reicht oft schon ein mit Katzennetz gesicherter kleiner Balkon. Mit ein paar Erhöhungen (Regalbrett fest mit

Winkel an der Wand montiert) das die Katze nach draußen schauen kann.

Niemals Fenster gekippt lassen Katzen könnten den Wunsch verspüren, nach den Düften die von draußen

kommen hinterher zusteigen.

 

Hier erst passiert, es ist falsch zu denken "Meiner Katze passiert das nicht"

https://www.hna.de/lokales/frankenberg/korbach-ort55370/korbach-feuerwehr-kater-tierarzt-

12187780.html#Echobox=1555083523

 

Es ist nur ein Frage der Zeit wann sie abrutscht und im gekippten Fenster hängen bleibt und dies ist die

schlimmste Art einer Katze sich zu verletzten oder gar daran zu sterben. Da das Fenster wie ein Keil wirkt,

wird die Katze je mehr sie versucht sich zu befreien desto mehr werden ihre inneren Organe zusammen

quetscht. Sollten sie jemals so etwas erleben oder sehen befreien sie die Katze – nehmen sie dazu am

besten etwas um ihre Hände zu schützen, da die Katze in Panik ist wird sie kratzen und beißen. Sollten sie

dazu nicht in der Lage sein, rufen sie die Feuerwehr, die hilft immer in solchen Situationen.Dann muss

die Katze auf jedenfall zum Tierarzt !! Um mögliche Quetschungen und Verletzungen der inneren Organe

behandeln zulassen.

 

 

Am besten lassen Sie es nicht soweit kommen, im gut sortierten Fachhandel gibt es Fenstersicherungen die

jeder leicht montieren kann. Ihre Katze wird es ihnen danken.

 

Hier werden sie fündig (Werbung durch Verlinkung) :

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Eine Katze spielt für ihr leben gerne mittlerweile gibt es fast überall Katzenspielzeug. Sie sollten nur

aufpassen, dass die Katze das Spielzeug nicht verschlucken oder sich daran verletzten kann.

Wenn sie all diese Dinge beachten werden sie viel Freude an ihren neuen Liebling haben.

 

 

Keine Regel ohne Ausnhamen, es kann vorkomen das ältere Katzen lieber mit ihren Menschen alleine sein

wollen weil sie mit den Jungtieren die ja viel mehr spielen und herumrennen nicht mehr mit halten wollen. So

kann es sein, das wir als Züchter ab und an ältere Kastraten auf einen Prinz oder Prinzessinnen Platz

vermitteln.

 

 

 

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